Die Schmierläuse (Pseudococcidae), auch Wollläuse genannt, sind eine Familie der Schildläuse (Coccoidea). Ihre Trivialnamen erklären sich durch ihre oft wollige und bei Kontakt schmierende Behaarung.
Schmierläuse kommen weltweit vor. Die Weibchen sind Phloemsauger und an praktisch allen Teilen der Pflanzen anzutreffen. Bei den meisten Arten leben die Weibchen stationär, nachdem sie sich auf der Wirtspflanze festgesaugt haben. Bei einigen Arten wie zum Beispiel bei denen der Gattung Phenacoccus bleiben sie mobil und wechseln zur Nahrungsaufnahme, zur Eiablage, zum Häuten und zum Überwintern den Ort.
Einige Arten produzieren eine sehr dichte, aus Wachs bestehenden Behaarung, die sie vor Feinden schützt und sie auch sehr niedrige Temperaturen von bis zu -40 °C überstehen lässt. Andere Arten, wie die unterirdisch lebenden Wurzelläuse sind fast nackt und nur mehlig behaucht. Die meisten Arten legen ihre Eier in einer schützenden (haarigen) Wachshülle ab.
Bekämpfung:
Man kann die Wollläuse wenn der Befall nicht so groß ist mit einem, in Spiritus getränktem Wattestäbchen entfernen.
Ebenso kann man eine Spritzlösung aus 12 gr Parafinöl und Wasser herstellen. Damit sich die beiden Substanzen verbinden gibt man etwas Schmierseife hinzu.
In Gewächshäusern kann man auch Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen einsetzen, was in der Wohnung leider nicht möglich ist.
Chemische Methoden:
Lizetan
Calypso von Bayer
Bi58 - systemisches Mittel zum gießen, ich würde davon abraten die Pflanzen damit zu spritzen. Es ist hochgiftig, deshalb auf ausreichenden Schutz achten.
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