Die Stängel werden von der einen Seite violett, ganze Triebe werden braun und sterben langsam ab. Ursache dieser Symptome an Sommerastern sind die Asternwelke und andere Pilzerkrankungen. Sie treten besonders auf, wenn Astern zu eng und zu heißen Standorten, an denen sich die Luft leicht staut, gepflanzt wurden.
Man muss die Pflanzen vom Beet entfernen und in die Bio- oder Mülltonne geben, keinesfalls auf den Kompost!
Tritt die Asternwelke verstärkt auf, sollte man fünf bis sieben Jahre keine Astern mehr anpflanzen und stattdessen auf andere Standorte ausweichen. Besonders anfällig sind weiße, gelbe, rote und gefüllte Sorten. Weniger empfindlich sind die höheren Arten. Diese Sommerasterastern sollen widerstandsfähig gegen die Welke sein: "Mona", "Starlight" und "Standy". Eine robuste Saatmischung ist "Stella".
Wer auf die wunderschönen Astern nicht verzichten möchte kann die frisch gekauften auch in hübsche Übertöpfe setzen und auf die Terrasse stellen. Wird ein größerer Topf oder eine Schale verwendet sollte diese nicht mit den üblichen Gartenhandschuhen angefasst und die Töpfe möglichst desinfiziert werden.


