Lindenminiermotte in Bayern nachgewiesen
Die Google Bilder-Suche: Lindenmoniermotte (Phyllonoryter issikii) breitet sich langsam über ganz Deutschland aus. Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) wurde sie Ende 2008 erstmals in Bayern gesichtet.
Der aus Japan stammende Schädling ist seid Jahren auf dem Vormarsch in Mitteleuropa.
2001 in Brandenburg nachgewiesen, 2002 in Sachsen. Seit 2003 kennt man sie in Polen, in Österreich seit 2006.
Ihre bevorzugte Residenz sind Allee- und Parkbäume.Vereinzelt auch im Wald.
Sie kommt auf Sommer- und Winterlinden (Tilia platiphyllos und Tilia cordata )vor, fühlt sich aber auch auf selteneren Lindenarten wie Tilia americana und Tilia tomentosa sehr wohl.
Dem Schadbild ähnelt dem anderer Miniermotten: die winzigen Raupen leben im inneren der Blätter und verursachen mit ihrem Fraß Hohlräume in der Bltsubstanz, die sogenannten Minen. Diese sind an der braunen Verfärbung zu erkennen; bei starkem Befall verdorrt das komplette Blatt.
Je nach Witterung können sich bis zu 3 Generstionen pro Jahr entwickeln.
Der Falter schlüpft im Herbst und überwintert.
Wie stark und wie aggressiv sich die Lindenminiermotte auf unsere heimischen Lindenarten auswirken wird, ist allerdings noch offen




