So mancher Gärtner wird derzeit einen gewissen Zorn gegen Kaninchen hegen, die jetzt alles verspeisen, was ihnen über den Weg läuft. Im Garten hat man die Möglichkeit, Wildzäune oder Maschendraht aufzuziehen, auch unterirdisch um diverse Buddeleien zu unterbinden.
Anders siehts auf dem Friedhof aus. Da kommt weder Zaun noch angefressene Pflanzen gut. Da Kaninchen weiche, nahrhafte Blätter vorziehen, kann man ein wenig Abhilfe schaffen, indem man das Grab mit stacheligen, behaarten oder bitteren stark duftenden silberlaubigen Pflanzen schmückt. Nicht zur Lieblingsspeise der hoppelnden Gesellen gehören z.B. dornige Berberitzen, haariger Ziest, stacheliges Schaublatt, Currykraut, Lavendel oder Weinraute. Buchs, Thuja oder Wacholder werden zumindest meistens verschmäht.
Hundehaare zwischen die Pflanzen gebettet soll angeblich auch helfen. Und zur Not gibt es immer noch ungiftige Wildverbissmittel, die die Tierchen durch ihren Duft vergraulen.


