Weihnachtssterne lieben nährstofreiche und durchlässige Erde: Eine Mischung aus Sand, Garten- und Komposterde ist ideal. Der Standort sollte hell aber nicht an der direkten Sonne sein. Wenn die Pflanze nach der Blüte zurückgeschnitten wird, wachsen zahlreiche Seitentriebe, die als Stecklingsmaterial dienen können. Die Blüte des Weihnachtssterns hält länger wenn man der Pflanze nur ein paar Stunden Licht am Tag gibt.
Vermehrungsart: Triebsteckling
Vermehrungszeitpunkt: Februar
1. Je wärmer der Standort des Weihnachtssterns nach seinem jährlichen Rückschnitt (20-25 Grad) ist, desto mehr Jungtriebe bilden sich. Diese Seitentriebe schneidet man im Februar ab und entfernt einen Teil der unteren Blätter.
2. Man taucht die Schnittfläche in Bewurzelungspulver, bevor der Steckling in ein Sand-Torf-Gemisch (1:1) gepflanzt wird. Ein durchsichtiger Plastikbeutel über dem Topf vermindert die Verdunstung (25 Grad).
Die Vermehrung ist nicht ganz einfach.
Tipp: Da die Wurzeln der Poinsettie empfindlich sind, pflanzt man die Stecklinge nach Möglichkeit in Gittertöpfe (solche in denen auch Aquarienpflanzen beim Kauf stehen), damit sie beim nächsten Umpflanzen nicht unnötig ausgetopft werden müssen.


