Also an unseren alten Ahorn Alleen wurde ich erst kürzlich aufgeklärt, haben wir den
Brandkrustenpilz
Der Brandkrustenpilz zählt zu den gefährlichen Schadpilzen an Bäumen, die Stand- und Bruchsicherheit erheblich herabsetzen können
Er ist ein Schwächepilz, somit ist eine Desinfizierung des Arbeitsgerätes nicht nötig.
Das gefährliche an diesem Pilz ist, das man von aussen fast nix sieht, und er den Wurzelbereich befällt. So kann der Baum plötzlich aus heiterem Himmel einfach umfallen.
Verbreitung: Der Brandkrustenpilz ist weltweit verbreitet und tritt sowohl im Wald als auch in der Stadt an verschiedenen Laubgehölzen auf. Betroffen sind vor allem Buche, Linde, Spitz- und Bergahorn, Rosskastanie und Hainbuche, darüber hinaus auch Platane, Weide, Pappel, Eiche, Ulme, Esche, Birke, Zürgelbaum und Tulpenbaum.
Verwechslungsmöglichkeiten:keine
Die Fruchtkörper sind nicht leicht zu erkennen: Sie liegen meist tief unten am Stammfuß oder in Wurzelnischen
Infektion: durch Schäden am Stammfuß oder der Starkwurzeln, durch z.B. Anfahrschäden, oder durch Baustellen
Der Befall: breitet sich im zentralen Bereich der Wurzeln und der Stammbasis aus. Der Holzabbau erfolgt von innen nach außen. Er kann sich bereits großflächig im Stamm- und Wurzelbereich ausgebreitet haben, ohne das Kambium und das Splintholz zu zerstören. Die Physiologie des Baumes wird lange Zeit nicht beeinflusst. Die Krone erscheint deshalb meist gesund und vital.
Natürlich hab ich auch ein paar Bilder für euch gemacht von unseren Patienten.
Leider mußte ich schon einen fällen(was aber gute Bilder gebracht hat):

Fruchtkörper



So sieht es dann im Baum aus









