Aussehen/Beschreibung: Ende Juni erscheinen erwachsene, metallisch-rot-grün gefärbte Zikaden, deren Weibchen im September Eier in die Blütenknospen legen. Dabei wird der Pilz übertragen.
Aus überwinternden Eiern schlüpfen Ende April kleine, gelbliche Larven, aus denen sich nach mehreren Häutungen die Insekten entwickeln.
Fotograph: André Karwath aka Aka
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Quelle: Wiki
Schädigung: Die Rhododendron Zikade schädigt hauptsächlich durch die Übertragung des pilzlichen Knospensterbens.
Besonders betroffen sind großblättrige Sorten. Die Blütenknospen verfärben sich über den Winter grau bis braun und sterben schließlich ab
Gegenmittel: Kurz vor dem Austrieb ein ölhaltiges Präperat spritzen.
Kranke Treibe entfernen und dabei ist darauf zu achten diese nicht fallen zu lassen und man darf sie auch nicht kompostieren sondern man muß das Schnittgut direkt dem Hausmüll zuzuführen.
Im Sommer bei Befall mit Schädlingsfrei Parexan spritzen oder die Zikaden mit Kirschfruchtfliegen-Fallen fangen.
Sonstige Infos:Ursprünglich stammt diese Zikade aus Nordamerika und wurde vermutlich in den frühen 1930er Jahren mit Rhododendronpflanzen in Südengland eingeschleppt. Ende der 1960er Jahre fand man sie auch in Kontinentaleuropa, wo sie sich bis heute fast überall ausgebreitet hat und häufig vorkommt. In Deutschland wurde die Zikade erstmals 1978 in Mönchengladbach nachgewiesen.
Auf Grund des häufigen Vorkommens dieser Tiere wurden sie in der Vergangenheit häufiger als Futter für Terrarientiere eingesetzt. Dabei wurde in mehreren Fällen bei Chamäleons Vergiftungserscheinungen beobachtet. Sicherheitshalber sollte auf eine Fütterung von Reptilien mit diesen Tieren verzichtet werden. Andere Insekten (Gottesanbeterinnen, Ameisen) scheinen mit dem Verzehr jedoch keine Probleme zu haben.
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