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Stängelählchen - Ditylenchus dipsaci

Hier findet ihr ein kleines Lexikon für Pflanzenschädlinge und Krankheiten.

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Stängelählchen - Ditylenchus dipsaci

Ungelesener BeitragAutor: Giftpflanze » 29. Okt 2010, 14:06

Das Stengel- oder Stockälchen ist vor allem auf schweren, bindigen Böden.
Sie befallen die Sproßteile der Wirtspflanzen, aber sie können auch Blätter befallen.
Die Nematoden überdauern in überwinternden Stauden, in abgestorbenen Pflanzenresten oder auch im Boden.
Im Frühjahr dringt er in die neu keimenden Pflanzen ein.
Die Tiere befallen gesundes Gewebe; sie sind nicht auf Verletzungen oder Spaltöffnungen angewiesen, um in die Pflanze einzudringen.

Stengelälchen sind Endoparasiten:
das bedeutet, daß die Tiere in einer einmal befallenen Pflanze von Witterungseinflüssen weitgehend unabhängig sind.

Wirtspflanzen:
Stängelählchen sind nicht wählerisch was ihre Wirtspflanzen angeht.
Besinders befallen werden
Phlox; Schafgarbe; Narzissen; Tulpen und Hyazinthen
aber auch
Anemonen; Astern; Bartnelken; Blaustern (Scilla); Helleborus; Gladiolus; Campanula; Hortensien; Sedum; Primeln; Ringelblumen; Storchschnabel; Veilchen und Zinnien.

Schadbild:
Es treten Wachstumsveränderungen ein.
Typische Symptome sind Kümmerwuchs, gekrümmte Stengel und Verdickungen an der Stengelbasis.
Der Stengelquerschnitt zeigt oft faule verbräunte Stellen. Die Folge ist, daß der Stengel an Standfestigkeit verliert.

Phlox zählt mit zu den besten Wirtspflanzen für die Stengelählchen.
Er reagiert mit Triebverkürzungen und verdickungen. Die älteren Stengel können von unter her in Längsrichtung aufreissen, sind brüchig und innen schwammig.
Auch die Blätter von Phlox werden befallen. Die Blätter werdeen dann sehr schmal bis hin zur Rankenform. Dazu weerden sie noch Fleckig und Kräuseln sich.
Schafgarbe ist eigentlich wenig anfääig für Krankheiten und Schädlingen. Die Stengelählich führen bei ihnen zu ungleichen Blütenstengeln, unterschiedlichen Blühzeiten und kleinen, schlecht ausgebildeten Blütenköpfen, deren Einzelblüten sich nicht öffnen.
Narzissen, Tulpen und Hyazinthen werden an ihren Sproßteilen und an den Zwiebeln befallen. Die Stengel sind verkürzt, verdickt und gekrümmt; auf den Blättern zeigen sich gelblichweiße Flecken.
Die Blüten oder Blütenstände sind mißgebildet.
Die Zwiebeln zeigen im Querschnitt in verschiedenen Schuppen graubräunliche Verfärbungen.
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Giftpflanze
 
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