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Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

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Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

Ungelesener BeitragAutor: Mandragora » 28. Jun 2010, 23:49

In meinem Garten wachsen einige kleine Bäumchen, die alle mal Bonsai werden sollen. Hier der große Ahorn und davor noch eine kleine Kastanie. Der Ahorn ist mit Sicherheit schon soweit, dass man was machen kann, bei der Kastanie bin ich mir nicht sicher. Kann ich jetzt loslegen, oder muss ich noch warten bis Herbst? Der Ahorn ist zu groß, schneiden muss ich den unbedingt bald. Auf was muss ich achten, was würdet Ihr schneiden? Vermutlich müssen sie bereits jetzt in Bonsai-Schalen, dass die Wurzeln nicht wie immer durch die Töpfe wachsen?

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Ich hoffe, man erkennt in dem grünen Durcheinander genug. Wäre über Hilfe durchaus dankbar, da alle bisherigen Versuche, einen Baum zum Bonsai zu machen, übel mißlungen sind.
Mandragora
 

Re: Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

Ungelesener BeitragAutor: Holosericea » 28. Jun 2010, 23:55

Ich würde sie zumindest mal rausnehmen und in einen Kübel oder großen Topf setzen. ich denke wenn die Wurzeln zu tief gehen wird es mal unheimlich schwierig sie auszustechen ohne dass die Pflanze schaden nimmt.
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Re: Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

Ungelesener BeitragAutor: Giftpflanze » 29. Jun 2010, 13:44

Also den Ahorn kannst du mit Sicherheit schon rausnehmen; der ist relativ unempfindlich.
Bei Kastanie weiß ich garnicht ob die überhaupt Bonsai-Tauglich ist.

Ich glaub hier sind unsere Experten gefragt. :elch
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Re: Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

Ungelesener BeitragAutor: Pittt » 29. Jun 2010, 16:36

Die Pflanzen müssen getrennt werden, da sie sich gegenseitig Licht und Nährstoffe streitig machen.
Der beste Zeitpunkt liegt meiner Erfahrung nach im zeitigen Frühjahr, wenn die Knospen deutlich schwellen.
Dabei kann man auch die Pfahlwurzeln entfernen. Außerdem sollte der Spitzahorn dann etwa um die Hälfte gekappt werden.
Die beiden Sämlinge sollten aber wieder mit großem Abstand zueinander ins Beet/Feld gepflanzt werden.
Über eine geeignete Schale kann man frühestens in ca. 8-10 Jahren nachdenken.
Der beste Zuwachs wird im Freiland oder auch in einem Teichpflanzkorb erreicht.
Jetzt kannst Du die beiden etwa wöchentlich großzügig düngen.
Pittt
 

Re: Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

Ungelesener BeitragAutor: Mandragora » 29. Jun 2010, 22:43

Vielen Dank für die rasche Antwort! Leider wuchern da noch ein paar mehr, ziemlich eng aufeinander... Ich werd wohl mein Glück mit dem Kappen jetzt noch versuchen, auch wenns schon etwas spät ist. Zumindest beim Ahorn. Gehts in die Hose, dann ist da noch einer - und jedes Jahr eine Menge mehr dank dem Großen ums Eck.
Kastanie ist bonsaitauglich - ein paar Beete weiter steht eine ganz niedliche.

Alle meine Bäumchen sitzen im Beet in einem Plastiktopf. Versteh ich das richtig, die Töpfe brauchts gar nicht? Sollte ich diese also mal entfernen? Bringen tun sie eigentlich nicht wirklich was. Teichpflanzkorb ist allerdings interessant, da kommen auch die Wurzeln nicht so durch. Düngen mit Bonsai-Dünger oder ganz normalem? Soll ich mit der Wurzel lieber doch bis nächstes Jahr warten? Aber ich fürchte, die wird eh Schaden nehmen beim ausbuddeln.
Mandragora
 

Re: Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

Ungelesener BeitragAutor: Norbert Jäger » 2. Okt 2010, 07:01

Hallo Mandragora,

bei meinen Kastanien waren die Blätter immer viel zu groß. Bis ich nen Tipp (weiß nicht, ob ich hier Namen nennen darf) bekommen habe. Wenn die ersten Blätter im Frühjahr spriesen, diese an den Blattstängeln entfernen. Der zweite Blätterschub bleibt dann auf jeden Fall klein (Im Verhältnis zur Baumgröße).
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Re: Werdender Bonsai: Ahorn und Kastanie

Ungelesener BeitragAutor: Ragin » 2. Okt 2010, 09:27

[quote="Giftpflanze"]Also den Ahorn kannst du mit Sicherheit schon rausnehmen; der ist relativ unempfindlich.
Bei Kastanie weiß ich garnicht ob die überhaupt Bonsai-Tauglich ist.

Hallo Giftpflanze,
Kastanien sind ganz gut geeignet. Ich habe Kunden, die so ein Exemplar besitzen.
Was die Kastanie an Schnittmaßnahmen so wegstecken können sieht man ja nur all zu oft.

Ich hätte eher Bedenken bei dem Ahorn, da müssten die Pfahlwurzeln doch sicher schon sehr weit runter reichen.
Man kann ja im Zweifelsfall so vorgehen wie man es bei der Verpflanzung älterer Gehölze macht und erst mal einen Teil des Wurzelballens graben und warten bis sich da wieder Feinwurzeln gebildet haben. Erst dann den Baum ganz ausgraben.
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