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Saat und lehmhaltiger Gartenboden

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Saat und lehmhaltiger Gartenboden

Ungelesener BeitragAutor: gruener Kaktus » 20. Dez 2010, 17:34

Hallo Leute!
Ich bin angemahnt worden, mich aktiv am Forum zu beteiligen! Dann mache ich das jetzt mal mit einigen Fragen zum Thema Saat.
Was muss ich machen mit Saat des MONKEY TREE (hat glaube ich verschiedene Namen wie auch chilenische Tanne) machen? Die Saat ist vom November dieses Jahres. Habe ich natuerlich ueber ebay (UK) gekauft. Nicht vorgekeimt nichts - sehen aber vital aus.
Ich will noch dazu ergaenzen, dass ich vor einigen Wochen (ueber ebay) drei vorgekeimte Samen gleicher Pflanze gekauft habe. Die Samen haben sich jetzt etwas zu Seite geneigt und man kann einen grunen Trieb an der Seite erahnen (noch nicht richtig sehen).

Ausserdem habe ich einige Seerosensamen von Dieter bekommen. Anbei war eine detailierte Beschreibung uber Aussaat und Pflege der jungen Pflanzen.
Ich soll humusfreien Gartenboden (lehmhaltig) nehmen. Nur ist jetzt tiefster Winter hier. Wo soll ich an Gartenboden kommen? Gibt es nicht Alternativen zum lehmhaltigen Gartenboden?

Naja, vielleicht ja jemand Lust, mir zu antworten?! Ich lege erst mal alles in den Kuehlschrank...

Ich bin eigentlich kein Forenmensch, aber vielleicht wird das ja ganz lustig...
gruener Kaktus
 

Re: Saat und lehmhaltiger Gartenboden

Ungelesener BeitragAutor: Ragin » 20. Dez 2010, 19:22

Hallo,
also humusfreien Gartenboden, was das wohl bedeuten soll, ohne Humusanteil ist es wohl ein Rohboden.
Vielleicht ist ohne Rohhumusanteil gemeint, sprich nur Dauerhumus, der in durchschnittlichem Ackerböden ca. 2-3% ausmacht. Wir haben hier meist Lehmböden. Vielleicht kannst Du ja was aus Sand und Bentonit zusammenmischen.
Was für Böden gibt´s denn da wo Du wohnst?
Hier taut´s grade, könnte sicher was ausbuddeln. Noch ist der Boden nicht sehr tief gefroren unter dem Schnee, musst Du eben mal probieren.
Schöne Grüße,
Ragin
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Re: Saat und lehmhaltiger Gartenboden

Ungelesener BeitragAutor: Anke32 » 20. Dez 2010, 21:21

Ich bin auch stolze Besitzerin einer Chilenischen Schmucktanne. Meine ist ca.1,5-2 Jahre alt und noch im Haus. Sie ist in einer Mischung aus Blumenerde und Perlite. Wenn SIe dann 3-4 Jahre alt ist, darf sie erst nach draussen.
Meine wirft seit dem Sommer 3 Triebe zur Seite.Noch sind sie klein und knubbelig.
Wenn Sie draussen eigepflanzt ist und die Triebe länger werden musst du sie mit schweren Steinen belasten,bei meiner zumindest, damit die schön gerade zur Seite wachsen.
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Re: Saat und lehmhaltiger Gartenboden

Ungelesener BeitragAutor: Mathilde » 20. Dez 2010, 22:58

Ich habe auch zwei Araucarien araucana - ausgesetzt im Garten !
Eine steht in lehmiger Gartenerde und eine in humos aufbereiteter mit Sand versetzter Erde !
Die in lehmiger Erde verträgt diese anscheinend nicht , sie hat eine gelbliche Farbe , bekommt braune Spitzen und ist die letzten beiden Jahre praktisch nicht gewachsen ! Der Gärtner hat mir gesagt , sie will nicht diese lehmige Erde , ich werde sie ganz bald im Frühling umsetzen ! Die zweite wächst und gedeiht ! Ich würde meine nicht mehr in lehmige Erde setzen !
Das ist nur meine Erfahrung mit diesen Pflanzen !
Hier ein Link zum Aussaatsubstrat :
http://www.gartendatenbank.de/wiki/araucaria-araucana

LG Mathilde
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Re: Saat und lehmhaltiger Gartenboden

Ungelesener BeitragAutor: alter » 27. Dez 2010, 09:51

Auch ich bin der Meinung, dass Lehmboden nichts für Nadelgewächse ist. Deshalb habe ich eine Grube von 100x100x100 cm ausgehoben, die Lehmerde 1:1 mit Sand gemischt und den Nadelbaum eingepflanzt. Er ist gut angewachsen und gedeiht prächtig. Das heisst, der Boden sollte Wasserdurchlässig sein, was bei Lehmboden nicht der Fall ist.
Gruß Rolf
Tschüss, bis demnächst,
Rolf
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