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Delphinium - Rittersporn

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Delphinium - Rittersporn

Ungelesener BeitragAutor: Giftpflanze » 23. Okt 2009, 07:03

Rittersporn bevorzugt windgeschützte Standorte und tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Wenn man die verblühten Blütenstände entfernt und regelmäßig gießt, kommt es häufig im September zu einer Nachblüte. Rittersporn kann durch Teilung vermehrt werden; Stecklingsvermehrung liefert jedoch mehr Jungpflanzen.

Vemehrungsart: Grundständiger Steckling

Vermehrungszeitpunkt: April

1. Sobald die Pflanze im Frühling 15-20 cm hoch ist, schneidet man Jungtriebe mit einem 3-5 cm langen Stück des Wurzelstocks ab.
2. Diese pflanzt man in ein Sand-Torf-Gemisch (1:1) und stellt sie ins Frühbeet (15 Grad).
3. Etwa sechs Wochen später, sobald sich neue Blätter entwickelt haben, werden die Pflänzchen in Beete gesetzt.

Die Vermehrung ist nicht ganz einfach.

Tipp: Die Jungpflanzen blühen im Herbst oder erst im nächsten Frühjahr.
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Re: Delphinium - Rittersporn

Ungelesener BeitragAutor: Giftpflanze » 22. Nov 2009, 18:10

Ich habe folgenden Zeitungsartikel zur Ergänzung gefunden:

Delphinium im Wasser vermehren:

Der Samen der Pflanze bleibt nur sehr kurze Zeit keimfähig.
Um ihn am Leben zu erhalten kann er trocken im Kühlschrank bei 3 Grad gelagert werden.
Danach keimt er wie frisches Saatgut innerhalb von 14 Tagen bei Temperaturen von 15 Grad.
Wichtig ist den Samen am besten mit einem braunen Papier zu verdunkeln (wirkungsvoller als schwarze Folie), da Rittersporn zu den Dunkelkeimern gehört.

Nach nicht völlig befriedigenden Ergebnissen bei der Stecklingsvermehrung in üblichen Substraten wurden in Wisley Alternativen erprobt.
Die jungen Austriebe von etwa 8-10 cm Länge, direkt über den Boden geschnitten und mit Wasser von allen Erdresten gereinigt, wurden etwa 1cm tief in kleine, mit Perlite gefüllte Kunststofftöpfe gesteckt.
Die Töpfe standen anschließend in einem Untersetzer oder einer Schale 1,5 cm tief in Wasser. Perlite saugt das Wasser so hoch in den Topf, daß die Stecklinge ausreichend versorgt werden.
Bei 13 Grad hatten die Stecklinge innerhalb von drei Wochen reichlich Wurzeln gebildet, die sich aufgrund ihrer Dicke deutlich von den Wurzeln in typischen Vermehrungssubstraten unterschieden hat.
Ausfälle waren nicht zu beklagen.
Die Umstellung der bewurzelten Rittersporne auf ein gewöhnliches Topfsubstrat verlief ebenfalls völlig problemlos
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